Alles voll mit Expeditionsmobilen hier 🇱🇺
Sven Walther
Aachen
Ein Termin in Hannover bringt uns für einen kurzen Abstecher zurück nach Deutschland. Wir bleiben ganz im Westen in Aachen, von wo ich mit der Bahn zu meinem Termin in Hannover aufbreche. Apropos: kann Deutschland bitte endlich mit den Grenzkontrollen aufhören - es gilt immer noch Schengener Abkommen und jedes Mal unter misstrauischen Blicken in das eigenen Heimatland einfahren kann doch wohl nicht wahr sein.
Aachener Rathaus
Aachener Rathaus
Vorher aber schauen wir uns die Altstadt von Aachen an und geraten mitten in das Aachener Kulturfest - unsere Serie mit dem guten (zufälligen) Timing reisst nicht ab.
Auf dem Weg auf Hannover (ganz, ganz früh am Morgen…) ergibt sich beim Umsteigen noch dieses Foto vom Kölner Dom - Fotografen haben schon recht, dass schlechtes Wetter (es regnet…) gute Fotos mit sich bringt. Zurück komme ich ohne Stimme, denn die habe ich die Tage zuvor im Regen von Windsor an eine Erkältung abgegeben.
Kölner Dom bei Nacht im Regen
Luxemburg / das Krugianer Treffen in Schengen
Quer durch Belgien geht es rüber nach Luxemburg - direkt nach der Grenze gleich mal zur Tankstelle, denn innerhalb der EU ist Luxemburg beim Dieselpreis auf der günstigen Seite (und nebenher landesweit einheitlich ohne Schwankungen alle 5 Minuten).
Von dort weiter zum Port de Plaisance de Schwebsange (Hafen bei Schengen), wo wir uns die nächsten Tage mit mehr als einem Dutzend anderen Besitzern von Krug-Expeditionsmobilen treffen. Ja, das direkt bei Schengen - siehe meine Verärgerung über Grenzkontrollen weiter oben.
Krugianer
Angekommen und aufgebaut
Übersicht von oben
Trucks everywhere
Es gibt regen Informationsaustausch und einige technische Sessions
Stuhlkreis um den Vortragenden MAN-Techniker
Lou hilft beim Radwechsel
Und mit einem echten Schweizer Raclette erleben wir auch kulinarisch einen absoluten Höhepunkt.
Ein richtiges Raclette
Der Zusammenhalt der Krugianer ist wirklich außerordentlich. Jemand hat eine Frage oder ein Problem? Die Antwort kommt immer schnell im Chat (oder halt hier in Luxemburg auch direkt).
Die mehreren Tage ohne Fahrstunden werden auch genutzt zu kleineren Um- und Anbauten. Am wichtigsten ist sicherlich die feste Installation der Starlink-Antenne (bisher habe ich die bei jedem Stopp immer von Hand aufs Dach geworfen). Seitdem ist Internet einfach ein gelöstes Problem - auch während der Fahrt läuft und läuft die Verbindung weit jenseits der 100MBit (und damit schneller als mein letzter Festnetzanschluss bei der Telekom).
Montage Starlink
Kleiner Fun-Fact: man merkt den franzöischen Einfluss, ein Baguette-Automat auf dem Hafengelände versorgt uns zum Frühstück und Grillen immer wieder mit frischen Baguettes.
Automat für Baguettes
Und bei der Abfahrt bekommen wir endlich mal die Gelegenheit, unser Mammothon voll beladen und mit allen Tanks gefüllt zu wiegen - es sind knapp 16t (und damit noch eine gute Tonne Luft bis zum erlaubten Maximum).