Spanien 🇪🇸 - von der Waschstraße in die Halbwüste
Sven Walther
Erstmal sauber machen
Nach den letzten wirklich anstrengenden Tagen brauchen sowohl wir als auch Mammothon eine Pause. Also geht es in die Gegend um Lleida - und dort als erstes eine LKW-Waschstation an. Wir hatten in den Tagen davor nämlich “ein kleines bisschen” Schmutz gesammelt.

Unterwegs bei Lleida
Die zwei ausgesprochen netten Jungs in der Waschstraße können gar nicht aufhören zu erzählen, wie sehr sie den Truck feiern. Das passiert uns übrigens gefühlt überall.

Frisch geduscht
Mit glänzendem Mammothon verbringen wir dann zwei Nächte auf einem Campingplatz bei Aitona - einfach um runterzukommen und die ersten spanischen Tapas zu genießen.

Zwei Nächte bei Aitona
Monegros - und ein schiefes Solarpanel
Auf der Suche nach abgelegenen Orten fahren wir mitten durch einen Sturm weiter, direkt hinein in die Halbwüste der Monegros. Dort angekommen quetschen wir Mammothon in eine sehr enge Parklücke unter Bäumen.

Monegros
Der eigentliche Schock kommt allerdings erst, als wir den Zugang zum Dach öffnen: Eines unserer Solarpanels hängt komplett schief. Der Wind war so stark, dass er die Aluminiumhalterung verbogen hat.

Hier oben zieht der Wind ordentlich durch
Es sieht richtig schlimm aus - zum Glück ist es am Ende gar nicht so schwer, alles wieder zurückzubiegen. Wieder was gelernt: extrem starker Wind plus Autobahn ist eine eher ungünstige Kombination.

Monegros
Ebrodelta
Zentralspanien über Madrid oder doch lieber an die Küste? Die Frage stellen wir uns - und gleich auch ein paar spanischen Freunden.
Am Ende wird es ein kompletter Szenenwechsel: von der Halbwüste der Monegros ins grüne Delta des Ebro.

Ebrodelta
Wir umrunden die Lagune L’Encanyissada zu Fuß, entdecken unzählige Vögel - sogar Flamingos - und finden ein richtig gutes Restaurant mitten im Naturschutzgebiet.

Rund um die Lagune

Der Stellplatz ist einen Abstecher wert
Dieser kostenlose Stellplatz ist auf der Küstenstraße definitiv einen Abstecher wert. Und das Lustigste: Selbst Wochen später treffen wir immer noch Camper, die uns genau dort gleichzeitig gesehen haben. Die Overlander-Welt ist klein.