Schweden 🇸🇪 - an den Bottnischen Meerbusen
Sven Walther
Fredrika
Der Vildmarksvägen liegt hinter uns und mit ihm der bergige Westen Schwedens. Jetzt geht es nach Osten, quer durch Västerbotten bis an den Bottnischen Meerbusen. Zwei Zwischenstopps liegen auf dem Weg.
Der erste ist Fredrika, wo wir auf einem kleinen Campingplatz unterkommen - und zwar so, dass wir auf beiden Seiten von Wasser umgeben stehen. Vorne der große See, hinten ein kleiner Teich. Man muss sich also nur entscheiden, in welche Richtung man die Stühle stellt.

Campingplatz mit Seeblick

Mammothon am Wasser

Und auf der anderen Seite auch
Wir machen eine kleine Wanderung in die Innenstadt und am See wieder zurück. Innenstadt ist dabei großzügig formuliert: Fredrika hat gut zweihundert Einwohner, der Rundgang ist entsprechend kurz. Dafür entschädigt der Abend - so ruhig und so lange hell, wie man sich Schweden vorstellt.

Abendstimmung am See
Tavelsjö
Der zweite Zwischenstopp ist Tavelsjö, und der Reihenfolge nach beginnt er unspektakulär: Wir stehen erst einmal auf einem Wanderparkplatz. Der hat Netz, und stabiles Netz ist genau das, was Sven für seine Online-Meetings braucht.

Büro mit Waldblick
Während drinnen also ein Meeting nach dem anderen läuft, erkunden Saskia und Lou draußen den lokalen Wanderweg. Der führt über Bohlenwege durch Moor und Wald - genau die Sorte Weg, bei der man automatisch langsamer geht.

Über Bohlen durch den Wald

Lou nimmt die Bohlen souverän

Moor, so weit man schaut
Oben auf dem Berg über dem See warten dann ein Aussichtsturm und eine Schutzhütte - und der Blick, für den man die Höhenmeter gemacht hat.

Aussichtsturm und Schutzhütte

Lou prüft die Aussicht
Apropos Aussicht: Von hier oben sieht man auch den Parkplatz unten am See. Und darauf einen sehr kleinen hellen Punkt, der von hier oben deutlich handlicher wirkt als beim Rangieren.

Irgendwo da unten steht Mammothon
Für die Nacht ziehen wir dann direkt an den lokalen Badestrand um. Dort gibt es nicht nur Wasser vor der Tür, sondern auch Pizza aus dem Holzofen - und die ist wirklich sehr gut. Mit so etwas rechnet man in einem Ort dieser Größe eigentlich nicht.

Übernachten am Badestrand
Am nächsten Tag geht es direkt wieder zum Wanderparkplatz: Sven hat weitere Meetings, Saskia dreht eine zweite Runde auf dem Berg. Arbeitsteilung, die für beide Seiten gut funktioniert.
Umeå
Der Tag endet in Umeå, der größten Stadt Nordschwedens. Erster Halt: IKEA, denn unsere Hotdog-Vorräte gehen zur Neige. Nachschub gibt es - alles andere wäre bei IKEA in Schweden auch eine Enttäuschung gewesen. Danach noch schnell in den Supermarkt für den Rest der Vorräte.
Für die Nacht dann der Stadtcampingplatz - und der ist mal wieder so gar nicht unser Ding: riesig, voll, eng und zum Ausgleich teuer. Nach zwei Nächten mit Seeblick und Strandblick ist das eine gewisse Umstellung.

Stadtcamping in Umeå

Für eine Nacht geht das
Aber für eine Nacht geht das mal. Immerhin sind wir am Meer angekommen, und die Vorräte sind wieder voll - Hotdogs inklusive.