Algarve 🇵🇹 - Steilküste, Sagres und ein Sturm
Sven Walther
Erstmal fünfe gerade sein lassen
Nachdem wir uns endlich befreit haben, alles dreckig ist und die Sehnsucht nach Erholung die Oberhand gewinnt, geht es an die berühmte Steilküste.
In Zambujeira do Mar nisten wir uns auf einem gut geführten Campingplatz ein: heiße Duschen, Minimarkt, Restaurant, Waschmaschinen. Und lassen erstmal fünfe gerade sein.

Genau das, was wir jetzt brauchen
Am Ende sind wir knapp zwei Wochen hier. Wir erkunden die Küste auf dem Fisherman’s Trail nach Norden und Süden und finden hunderte Fotomotive an der Steilküste. Was für eine Natur.

Auf dem Fisherman’s Trail

Zambujeira do Mar
Selbst das vergessene Hobby Geocaching findet sich hier wieder.
Carrapateira
Zeit, sich wieder zu bewegen. Also packen wir zusammen und fahren als erstes nach Carrapateira.

Fast eine kleine Sandwüste am Meer
Hier haben wir uns eine schöne Wanderung mit Geocaches ausgesucht - die perfekte Mischung aus Bewegung, Natur und kleinen Abenteuern. Der Weg startet an einem riesigen Strand, fast wie eine kleine Sandwüste direkt am Meer, bevor er hinauf auf die Steilküste führt.

Und dann hinauf auf die Klippen
Und diese Brandung: immer wieder laut, wild und absolut beeindruckend.

Laut, wild, beeindruckend
Sagres - das Ende des Kontinents
Wir haben den südwestlichsten Punkt Europas erreicht: In Sagres endet der Kontinent.

Hier endet Europa
Die Küste hier ist spektakulär und lädt zu großartigen Wanderungen ein. Saskia hat es gleich richtig krachen lassen: 25 Kilometer vom Stellplatz zur Westküste und dann über die Südküste zurück.

Sagres
Doch dann schlägt das Wetter um. Es wird immer wechselhafter, und schließlich trifft uns ein massiver Sturm: Böen über 100 km/h, Starkregen. Mammothon schwankt wie ein Boot, man fühlt sich fast seekrank.

Das Wetter dreht
Einige Camper fahren ihre Fahrzeuge aus den Bäumen heraus und stellen sich näher an die Rezeption.
Albufeira
Die Arbeit führt uns wieder näher an einen Flughafen - diese Woche fliege ich dienstlich nach Berlin, und dafür habe ich mir Faro ausgesucht.

Albufeira
Unser angesteuerter Stellplatz scheint begehrt - er ist immer überfüllt, und so bekommen wir keinen Platz. Direkt daneben hat sich ein weiterer Betreiber niedergelassen, der gestrandete Mobile wie uns aufnimmt. Allerdings auf einem ganz anderen Qualitätslevel: das schlechteste, seit wir unterwegs sind. Duschen und WC sind faktisch unbenutzbar.

Und das Wetter bleibt schwierig
Gleichzeitig bauen sich die Unwetter über der iberischen Halbinsel immer weiter auf. Es sieht nicht so aus, als würde sich das schnell beruhigen.