Madrid 🇪🇸 - Karneval, Mammutmarsch und eine Geisterstadt
Sven Walther
Zwei Stopps auf dem Weg
Zwei kürzere Stopps auf dem Weg nach Madrid. In Losar de la Vera platzen wir völlig ungeplant mitten in den Karneval. Der ganze Ort ist auf den Beinen: Musik, Kostüme, Stimmung überall. Was für ein Zufall.

Mitten in den Karneval gefahren
Bei Talavera de la Reina füllen wir unsere Vorräte auf. Außerdem erkunden wir die beeindruckende Brücke und die Stadt zu Fuß - ein richtig schöner Zwischenstopp.

Die Brücke von Talavera de la Reina
Quer durch die Innenstadt
Noch vor dem eigentlichen Marsch machen wir eine 15 Kilometer lange Wanderung quer durch die Innenstadt von Madrid.
Gestartet sind wir am Matadero Madrid - einem ehemaligen Viehmarkt und Schlachthaus mit etwas gruseliger Vergangenheit, das heute ein Zentrum für Kunst und Kultur ist.

Start am Matadero
Von dort geht es lange am Madrid Río entlang, mit seinen Grünanlagen, Brücken und Wegen direkt am Fluss.

Am Madrid Río entlang
Nach einem kurzen Abstecher zum Check-in des Mammutmarschs führt der Weg bergauf zum Palacio Real. Dort geraten wir mitten in einen Staatsbesuch.

Palacio Real - mit Staatsbesuch
Mammutmarsch
Beim Mammutmarsch kann man je nach Lust und Laune 30, 42, 50, 75 oder sogar 100 Kilometer laufen, in verschiedenen Städten.
Wir haben uns für die “kleine” 30-Kilometer-Runde entschieden, weil Lou mitgelaufen ist. Sicherheitshalber war auch der Bollerwagen dabei, damit sie sich ausruhen kann.

Unterwegs beim Mammutmarsch
Aber Lou? Hat einfach durchgezogen. 30 Kilometer, kurz vor ihrem 16. Geburtstag. Absolute Maschine.

Rund um den Casa de Campo
Die Strecke führt bei perfektem Wetter rund um den wunderschönen Casa de Campo - einen riesigen Park direkt an der Stadt.

Casa de Campo
Castillo de Oreja
Raus aus der Großstadt und direkt ins absolute Gegenteil: Wir stellen uns ein paar Tage nach Oreja - eine Geisterstadt mit einer sehr alten Burg aus der Maurenzeit.

Castillo de Oreja
Die Anfahrt war teils etwas knifflig, aber am Ende werden wir mit solchen Ausblicken belohnt.

Dafür fährt man auch eine knifflige Strecke
So bleiben wir mehrere Nächte, genießen die absolute Ruhe und Einsamkeit - und die mittlerweile angenehmen Temperaturen tagsüber.

Absolute Ruhe