Erzgebirge, Bayreuth und Mering 🇩🇪 - schief, satt und zu Hause
Sven Walther
Schief im Erzgebirge
Weiter geht es zu einem sehr abgelegenen Stellplatz im Erzgebirge, gefunden über Landvergnügen. Schon die Anfahrt ist spannend, und der Stellplatz selbst ist dann, sagen wir, ziemlich schief.

Mammothon parkt steil
Für die Nacht können wir uns unten an der Straße immerhin halbwegs gerade hinstellen. Am nächsten Morgen muss das Mammothon allerdings wieder hoch auf den schrägen Platz. Der Grund: Starlink. Nur dort oben hat Sven für die Arbeit freie Sicht zum Himmel. Also versucht er, seinen Arbeitsplatz möglichst waagerecht zu bekommen und gleichzeitig eine gute Verbindung zum Satelliten zu finden. Beides gleichzeitig klappt eher mittelgut.
Währenddessen erkundet Saskia wie gewohnt die Umgebung. Sie ist auf dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland unterwegs und damit schon fast an der tschechischen Grenze. Auf ihrer Wanderung hat sie es sogar kurz über die grüne Grenze geschafft.

Der Kammweg

Die Steinkuppe: Basalt, 906 Meter

Aussicht über den Kamm

Lou mit Aussicht
Bayreuth
Nachdem wir uns durch all die kleinen Straßen aus dem Erzgebirge wieder herausgekämpft haben, geht es weiter nach Bayreuth. Ziemlich zentral gibt es hier einen kostenfreien Wohnmobil-Stellplatz. Ihr kennt das Spiel inzwischen: Sven arbeitet im Mammothon, Saskia erkundet die Innenstadt.
Bayreuth ist natürlich die Stadt von Richard Wagner, und der sitzt dort auch als Bronzestatue mit übergeschlagenen Beinen so entspannt, als wäre die Festspielsaison nie stressig gewesen. Dazu kommen die Schlösser der Markgrafen mit ihren Höfen und dem Hofgarten, die Stadtkirche und, ganz unerwartet, ein Dinosaurier in der Fußgängerzone.

Der Turm des Alten Schlosses

Das Neue Schloss

Im Hofgarten

Die Stadtkirche

Wagner nimmt es locker

Ein Dino in der Fußgängerzone
Truppach
Übernachten wollen wir in Bayreuth dann doch nicht. Der Platz ist ziemlich voll und entsprechend unruhig. Also geht es nach Feierabend noch weiter nach Truppach-Mengersdorf, wieder einmal über Landvergnügen. Der Hof ist allerdings leider ein Fall von “hier geht gerade alles den Bach runter”. Man sieht noch sehr deutlich, dass das einmal eine richtig tolle Location gewesen sein muss, aber das ist offenbar schon ein paar Jahre her.

Stellplatz auf dem Hof
Immerhin gibt es direkt auf dem Hof ein kleines Restaurant des Eigentümers, und dort bekommen wir richtig leckeres asiatisches Essen. Frisch gemacht? Ja. Lecker? Absolut. Nur unsere Mägen sehen das am nächsten Morgen irgendwie anders, und eigentlich schon die ganze Nacht über ziemlich deutlich. Man kann eben nicht immer gewinnen.

Kapelle am Weg
Mering und Schwabmünchen
Am Wochenende kann wieder Strecke gemacht werden. Erster Stopp ist Mering, ein Teil unserer alten Heimat. Hier treffen wir unsere Freundin und Lous Züchterin, und für Lou gibt es ein ganz besonderes Wiedersehen: Sie trifft ihre Schwester aus demselben Wurf.

Lou, ihre Schwester und das Frauchen-Duo

Zwei Schwestern
Den Treffpunkt hat Sven natürlich nicht ganz zufällig gewählt. Direkt hier befindet sich nämlich der beste mongolische Grill, den er kennt. Also erst einmal ausgiebig Wiedersehen feiern und anschließend den Bauch ordentlich füllen.

Mammothon vor dem Mongolen
Mit sehr vollem Magen geht es noch weiter nach Schwabmünchen, einem anderen Teil unserer alten Heimat. Dort stellen wir uns ziemlich frech, aber ohne jemanden zu behindern, direkt auf den Parkplatz des Luitpoldparks. Manchmal muss man eben einfach wissen, wo man mit dem Mammothon noch ein Plätzchen findet.

Im Luitpoldpark

Der Bach im Park