Allgäu, Grünten und Bologna 🇩🇪🇦🇹🇮🇹 - die zweite Hälfte beginnt
Sven Walther
Allgäu und 100.000 Kilometer
Wir haben die wunderschöne Heimat unserer Tochter erreicht: Im Allgäu bleiben wir jetzt zwei Wochen. Damit ist die große Nordrunde und damit auch die erste Hälfte von Season 2 beendet.
Für diese Zeit fährt Sven das Mammothon rüber an den Dachstein. Dort steht eine Reparatur an, die im Frühjahr leider keinen Platz mehr im Kalender gefunden hatte. Und auf dem Weg dorthin gibt es noch einen besonderen Meilenstein: Das Mammothon überschreitet die 100.000 Kilometer.

100.000 Kilometer
Vom Dachstein geht es dann direkt weiter nach München, und von dort fliegt Sven für einige Termine nach Skandinavien. Planung ist alles.
Der Grünten
Am Wochenende steht dann endlich der Grünten auf dem Programm. Vor ein paar Jahren waren wir schon einmal fast oben. Damals war Ostern, und die letzten 100 Höhenmeter bestanden nur noch aus Eis und Schnee. Diesmal, im August, ist das Problem eher das Gegenteil: Es ist fast schon zu warm.

Los geht es über die Wiese
Also kämpfen wir uns die steile Wiese und schließlich den finalen Anstieg hinauf. Stellt sich raus: Ohne Schnee sieht der Berg gleich viel freundlicher aus, anstrengend bleibt er trotzdem.

Die steile Wiese

Der Blick zwischen den Felsen
Und diesmal schaffen wir es bis ganz nach oben. Auf dem Gipfel des Grünten steht ein steinernes Bauwerk, daneben ragt ein Sendemast in den Himmel, und der Blick reicht weit über das Allgäu und in die Berge.

Endlich oben

Blick ins Tal

Der Grat mit dem Sendemast

Felsen am Gipfel
Und dann geht es durch den Wald wieder hinunter.

Beim Abstieg
Dachstein
Am nächsten Wochenende nehmen wir uns einen Leihwagen, fahren rüber zum Dachstein und bekommen endlich unser Zuhause wieder zurück.

Expeditionsmobile auf dem Hof
Dann geht es noch schnell zurück nach Salzburg, den Leihwagen abgeben, und schon startet die zweite Hälfte dieser Season.
Bologna und der Apennin
Es geht südwärts über die Tauern Autobahn und nach einem kurzen Zwischenstopp in Österreich weiter quer durch die Po-Ebene in Norditalien bis nach Bologna. Dort gibt es natürlich erst einmal das erste italienische Essen. Pasta, wie sich das gehört.
Mit gut gefülltem Magen fahren wir anschließend in die Berge südlich von Bologna, in den Apennin, und wagen uns an eine Tour den Berg hinauf. Wegen der Hitze kommen wir allerdings nicht ganz so schnell voran wie gehofft.

Die Felswand über uns

Der Pfad an der Felswand

Rot-weiß markiert
Der Weg führt uns vorbei an verfallenen Steinhäusern, die der Wald langsam zurückerobert.

Verfallene Steinhütte

Ein Haus, das der Wald zurückholt
Nicht ganz alleine sind wir unterwegs: Eine grüne Eidechse sitzt im Laub und schaut uns mit einer Gelassenheit an, die wir bei der Hitze gerne hätten. Lou hat ohnehin längst den besten Aussichtspunkt gefunden, einen bemoosten Baumstamm.

Eine grüne Eidechse

Lou auf ihrem Baumstamm
Danach müssen wir natürlich auch wieder aus den Bergen heraus. Fragt mich bitte nicht nach den Straßen hier… Also weiter zum nächsten Stellplatz. Die zweite Hälfte der Season ist gestartet!