Griechenland 🇬🇷 - Fähre, Salinen und Kefalonia
Sven Walther
Von Brindisi nach Igoumenitsa
Heute heißt es Italien Lebewohl: Wir nehmen die Fähre von Brindisi nach Igoumenitsa in Griechenland. Und wir reisen, ganz zufällig, nicht allein: Auf Polarsteps ist uns aufgefallen, dass der Vorbesitzer des Mammothon, damals noch unter dem Namen „Charlotte“ unterwegs, exakt den gleichen Plan hat.

Abschied von Brindisi
Das Mammothon auf die Fähre zu bekommen heißt, mehrere Rampen hinaufzufahren, bis wir ganz oben auf dem obersten Deck stehen. Im Grunde ein schwimmendes Parkhaus.

Das Parkhaus von oben
Die Überfahrt wird dann unerwartet zu einem langen Gespräch über das Mammothon, das Reisen und alles, was seit dem Besitzerwechsel passiert ist. Ein weiteres Paar, das mit derselben Fähre fährt, setzt sich dazu. Lou findet an Deck derweil zwei Hundekollegen und ist zufrieden.
Und man glaubt es kaum: Ich bekomme sogar noch wichtige, zeitkritische Arbeit erledigt. An Bord gibt es gutes Internet, natürlich gegen Aufpreis, und so kann ich ein komplettes Testsystem für einen Kunden von Grund auf fertig bauen. Vermutlich die produktivste Fährüberfahrt aller Zeiten.
Igoumenitsa
Tief in der Nacht kommen wir in Griechenland an. Antje zeigt uns einen kleinen Hafen, in dem wir die erste Nacht verbringen können, und viel mehr als Schlafen bleibt da auch nicht zu tun.
Am nächsten Morgen sehen wir, wo wir gelandet sind: eine ruhige Bucht, Berge im Hintergrund, Kieselstrand. Dann trennen sich unsere Wege wieder, zumindest vorerst. Griechenland, wir sind da!

Die Bucht bei Igoumenitsa am Morgen

Das Mammothon mit Nachbarn
Tourlida
Auf der Suche nach einem Lidl zwischen uns und Patras fahren wir gut zwei Stunden nach Süden, immer wieder mit Blick aufs Meer. Nach dem Einkauf stellt sich die Frage, wo wir übernachten, und die Antwort heißt Tourlida: ein Parkplatz mit dem Meer auf der einen und den Salinen auf der anderen Seite. Es fühlt sich an, als würden wir mitten im Wasser stehen.

Salinen, Kirche und das Mammothon
Und natürlich ist es Zeit für das erste richtige griechische Essen. Hallo Tsatsiki, hallo Knoblauch! Und ja, es ist köstlich.

Der Fischersteg von Tourlida
Das wunderbar warme Meer, wir sind übrigens am Ionischen Meer, bettelt förmlich darum, dass wir hineinspringen. Bei mir wird es am nächsten Morgen sogar zu einer ziemlich wirksamen Methode, wach zu werden und abzukühlen. Danach gibt es direkt am Platz eine Süßwasserdusche. Und in den Salinen stehen Flamingos, die wir ehrlich gesagt nicht auf der Liste hatten.

Flamingos in den Salinen

Das Mammothon am Morgen
Griechenland, das fängt sehr gut an.
Patras und die Fähre nach Kefalonia
Weiter geht es zum geplanten Zwischenziel: Kefalonia. Bei Patras überqueren wir zunächst eine ziemlich imposante Brücke, die Rio-Andirrio-Brücke, und fahren weiter zum Fährhafen.

Die Brücke bei Patras
Auf dem Weg dorthin kommen wir an der großen Andreaskirche vorbei, und dann geht es für knapp dreieinhalb Stunden übers Wasser, genauer gesagt nach Sami.

Die große Kirche in Patras

Unterwegs nach Kefalonia
Sami auf Kefalonia
Für die nächsten zwei Wochen haben wir in Sami auf Kefalonia ein Ferienhaus gebucht. Das Mammothon bekommt seinen eigenen Stellplatz direkt vor dem Haus, und wir gewöhnen uns erst einmal an dieses völlig ungewohnte Leben mit mehreren Zimmern, Türen und sogar verschiedenen Stockwerken.

Unser Haus für zwei Wochen

Das Mammothon im Hafen von Sami
Die erste Woche ist allerdings noch ganz normale Arbeitswoche. Also heißt es: tagsüber arbeiten, und Strand und „Stadt“ werden in die Abendstunden verschoben.

Wegweiser vor dem Lokal
Zum Wasser ist es zum Glück nicht weit: Lou inspiziert den Kieselstrand, und dort wartet auch eine Katze, die von Lou eher mäßig beeindruckt ist. Außerdem schauen wir uns eine Höhle mit tiefblauem Wasser an.

Lou am Kieselstrand

Lou und die Katze

Eine Höhle mit blauem Wasser
Aber wir wissen ja, was danach kommt: Urlaub! Und darauf freuen wir uns gerade ganz besonders.

Abendstimmung in Sami