Peloponnes 🇬🇷 - Voidokilia und ein Tag voller Putzlappen
Sven Walther
Pyrgos Dirou
Nachdem wir den südlichsten Punkt erreicht haben, geht es in Etappen wieder nach Norden. Der erste Stopp ist Pyrgos Dirou, wo wir direkt am Meer stehen. Nach den Stürmen der letzten Tage ist die Küste noch ziemlich wild, und die Wellen rollen mit Schaum auf die Steine.

Die Küste bei Pyrgos Dirou

Home-Office mit Meerblick

Lou macht es sich bequem
Voidokilia
Weiter geht es zum berühmten Strand von Voidokilia, auch “Ochsenbauch-Bucht” genannt. Während ich mein Home-Office im Mammothon aufbaue, macht sich Saskia auf den Weg: erst hinauf zur Burg Navarino, dann weiter zur pilzförmigen Bucht. Stellt sich raus: Die Aussicht lohnt jeden Schritt, und von oben sieht man erst, wie perfekt rund diese Bucht eigentlich ist.

Die Burg Navarino

Ruinen der Burg

Entlang der Burgmauer

Blick von oben über die Bucht

Die Lagune hinter der Bucht
Über der Bucht entdeckt Saskia außerdem eine Höhle, aus der man einen schönen Blick über die Lagune hat.

Ausblick aus der Höhle
Übernachten ist in Voidokilia nicht erlaubt. Nach der Arbeit fahren wir deshalb ein paar Kilometer weiter zu einem anderen Strand mit einer Bar. Die Bar ist geschlossen, und das bedeutet: wunderbar ruhig. Manchmal ist geschlossen eben besser…

Lou am Abend am Strand
Dazu gibt es eine ziemlich bunte Nachbarschaft: ein Morelo-Wohnmobil, das lieber für sich bleibt, ein Besitzer eines Tesla Model Y, der tatsächlich im Auto lebt und arbeitet (mobiler wohnen geht kaum), und ein junges Surferpärchen, das sich sehr über unser offenes WLAN freut. Gern geteilt: Ein bisschen Internet am Meer hat schließlich jeder verdient.

Das Mammothon bei Sonnenuntergang
Wir verbringen den Abend in Ruhe, jeder auf seine Art unterwegs. Es ist wieder eine Erinnerung daran, dass die Menschen am Wegesrand manchmal genauso unvergesslich sind wie die Orte.
Zurück auf dem Campingplatz
Nach langer Zeit stehen wir wieder auf einem Campingplatz. Das Ersatzteil, das wir letzte Woche bestellt haben, lassen wir nämlich dorthin liefern und buchen einen Stellplatz für das erwartete Zeitfenster. So kommen wir zu zwei Nächten mit Strom und Duschen.
Zuerst bekommt das Mammothon eine gründliche Wäsche. Der Lack verzeiht ja vieles, aber selbst für unsere Verhältnisse war der Truck ernsthaft dreckig!

Großputz für das Mammothon
Die beiden Tage gehören den kleinen Dingen: Wäsche waschen, Wassertanks leeren und neu füllen und die Campingduschen ausgiebig nutzen. Keine großen Abenteuer, nur ein paar praktische Aufgaben und etwas mehr Komfort.
Dafür bekommen wir tierischen Besuch. Kaum steht das Mammothon auf dem Platz, entdeckt eine Katze unsere Aufstiegstreppe, und kurz darauf sitzen gleich mehrere Kätzchen im Radkasten.

Die Katze testet unsere Treppe

Zwei Kätzchen auf dem Reifen

Lou behält alles im Blick
Lou ist von dem ganzen Besuch allerdings deutlich weniger begeistert als wir, und sie lässt es uns auch wissen.